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Meinungen und Berichte unserer Mitglieder

Wiederlader-Gedankenaustausch mit Grundlagen von Harald Pauli am 21. Januar 2017

Wieder einmal hat Harald Pauli in einem Seminar gezeigt, dass selbst bei einem längeren Referat nie Langeweile aufkommen kann.

Das Thema: "Wiederlader-Gedankenaustausch mit Grundlagen“

Den Lehrgang zur Erlangung des Sprengstoffscheines noch im Gedächtnis, und nach jahrelangem praktischem Wiederladen, meint man, alle Tricks zu beherrschen.

Weit gefehlt.

In anschaulicher und überzeugender Weise mussten wir dann einsehen, wie viele Feinheiten es noch zu beachten gibt.

Ich zumindest.

Die vielen Variationsmöglichkeiten, die das Wiederladen erst zu dem machen was es sein sollte, nämlich, die Herstellung einer auf den einzelnen Schützen und seine Bedürfnisse angepassten Patrone, konnte hier in anschaulicher Weise nachvollzogen werden.

Wie muss ein Patronenlager beschaffen sein um eine Hülse exakt aufnehmen zu können, was kann der Wiederlader tun um die Hülse für den genauen Schuss anzupassen.

Hülsenhals, Hülsenmund, abdrehen oder nur trimmen, all diese Fragen wurden angesprochen und bis ins Kleinste erklärt.

Die Wiederlade  Werkzeuge wurden vorgestellt und erklärt wie sie effektiv zu handhaben sind.

Die  Vor und Nachteile der einzelnen Wiederladekomponenten wurden besprochen.

Ist eine C oder O Presse notwendig um die Patronen zu einem bestimmten Kaliber herzustellen?

Welche Pulversorten sind ratsam beim Laden der einzelnen Patronen?

Wie tief kann ich ein Geschoss setzen, und welche Auswirkungen hat das?

All diese Fragen wurden in überzeugender Weise von Harald Pauli beantwortet. Jeder hatte die Möglichkeit eigene Erfahrungen einzubringen.

So entstand ein reger Meinungsaustausch, und entstehende Fragen wurden sofort beantwortet.

Wir freuen uns Harald Pauli in unseren Reihen zu wissen.

Denn: Für diesen gelungenen Vortrag ist eine lange Vorbereitung notwendig, - sehr viel Lektüre, Diagramme, Tabellen usw. müssen aufgearbeitet werden um dem Wiederlader die notwendigen Antworten auf Fragen geben zu können.

Eurer Schriftführer

Horst Fischer

Jagdlicher Einsatz von " Mündungsknalldämpfern " von Dipl.Ing Harald Pauli

Jagdlicher Einsatz von Mündungsknalldämpfern

Harald Pauli

Jagd ohne Hund ist Schund von Berthold Koch

Jagd ohne Hund ist Schund
Berthold Koch

Fachkundiger Zerwirkkurs im Hotel Restaurant " Zum Schloßberg " in Büschfeld

Zerwirkkurs in Büschfeld
Berthold Koch

Frühlings- und Bauernmarkt in Dörsdorf am 17. April 2016

Frühlingsmarkt in Dörsdorf
Andreas Hoffmann

Hetze mit nicht vorhersehbarem Ausgang (lesenswert)

Hetze mit nicht vorhersehbarem Ausgang
Markus Becker

Besuch des Saugatters in Baden Württemberg am 20.09.2015

Besuch des Saugatters in Baden Württemberg

Bericht
Markus Becker

Bericht des Vorsitzenden Gerhard Dreher

Bericht an den Vorstand und die Mitglieder der Jagdaufseher Saarland e. V.
Besuch der Mitgliederversammlung des BDJV am 27.09.2014 in Hann. Münden
Besuchsgrund, Aufnahmeantrag unseres Vereines in den BDJV

 Wunschgemäß haben wir den Beschluss über einen Beitritt unseres Vereines in den BDJV mit unserem Schreiben vom 12.06.2014 an den BDJV umgesetzt. Über unseren Antrag sollte auf der Mitgliederversammlung des BDJV am 27.09.2014 entschieden werden.
Wie in unserer letzten Vorstandssitzung besprochen erfolgte eine Einladung zur Mitfahrt zur Mitgliederversammlung des BDJV an mehrere Vereinsmitglieder. Die Mitglieder, Ralf Heinemann, Peter und Stefan Seelmann waren interessiert und begleiteten mich dorthin. Abfahrt ab Neunkirchen gegen 06:15 Uhr, Ankunft gegen 09:45 Uhr im Tagungshotel.
Wir wurden freundlich vom Präsidenten des BDJV Herrn Georg Amian und der stellvertretenden Vizepräsidentin Frau Sibylle Erbut empfangen.
Überraschend erfuhren wir, dass am Vortag der Mitgliederversammlung, die Wildhüter St. Hubertus e.V. wegen unterschiedlicher Auffassungen über Aufgabenschwerpunkte und Zielsetzungen den BDJV verlassen haben. Die Trennung erfolgte einvernehmlich und Herrn Becker vom Wildhüter der bisher Schatzmeister im BDJV war, wurde eine ordnungsgemäße und stimmige Kassenführung bescheinigt. Die Kassenprüfer konnten daher vorschlagen, den Schatzmeister und den Vorstand zu entlasten. Dem sind die stimmberechtigten Mitglieder auch nachgekommen.
Danach wurde wegen unserer Anwesenheit der TOP 6 der unseren Aufnahmeantrag zur Abstimmung vorsah, als TOP 1 vorgezogen. Die Abstimmung über unseren Antrag erfolgte einstimmig ohne Gegenstimme und ohne Enthaltung mit ja zur Aufnahme in den BDJV. Danach erstellte der Präsident eine Urkunde darüber und händigte mir die Urkunde aus.
Nun waren wir also Mitglied im BDJV und nahmen als stimmberechtigtes Mitglied an der Mitgliederversammlung teil. Herr Heinemann und Herr Seelmann sen. nutzten die Gelegenheit um die Module die zur Ausbildung des Revierhegemeisters notwendig sind näher in Erfahrung zu bringen. Die Mitgliederversammlung selbst lief gut vorbereitet und harmonisch ab.
In der Mittagspause blieb ausreichend Zeit mit den anderen Verbänden Kontakte zu knüpfen und sich auszutauschen.
Die Versammlung fand gegen 14:30 Uhr Ihr Ende und wir konnten die Heimreise antreten.
Abschließend kann festgestellt werden, dass die qualifizierte Ausbildung vom BDJV sehr ernst genommen wird und nicht erwünscht ist, eine Wiederholung der Stoffe aus der Jägerausbildung und der Jagdaufseher Ausbildung zum Inhalt der Module zuzulassen.
Dieses Bestreben deckt sich eigentlich mit dem Fortbildungskonzept das wir unseren Mitgliedern auch anbieten. Durch unsere Mitgliedschaft im BDJV sind wir nun in die Lage versetzt eigene Modulinhalte vorzuschlagen und für den Stoffplan und die Ausbildung zum Revierhegemeister in unserem Verein genehmigen zu lassen.
Neunkirchen am 29.09.2014
Gerhard Dreher
Urkunde des BDJV

Gelungener Vortrag von Dipl.Ing. Harald Pauli

Nicht nur für Wiederlader, sondern auch für den engagierten  Jäger, war der Vortrag von Dipl. Ing. Harald Pauli interessant.
Das Thema seines Referates: Munition und Ballistik.
Bleihaltig oder bleifrei, Deformations- oder Teilzerleger, Vollmantel- oder Teilmantel, immer wieder wird die Frage nach den besten und wirksamsten Geschossen gestellt,  und in allen Jägerkreisen heftig diskutiert.
Jeder Jäger schwört  auf seine erprobte Munition, seine selbstgeladenen Patronen, jedem ist  “Ballistische Gelatine“ ein Begriff, doch nur wenigen sind die tatsächlichen Vorgänge eines Geschosses durch dieses Medium, bzw. durch einen Wildkörper bekannt.
In anschaulichen Folien und Tabellen zeigte Herr Pauli die Wirkungsweisen der einzelnen Geschosse auf, und so mancher Jäger musste die alte Vorstellung vom  „Hinter das Blatt halten“  etwas korrigieren. Denn nicht alle, uns, in den Jagschulen gelehrten Haltepunkte bewirken ein schnelles, von uns Jägern gewolltes, sofortiges Töten des Wildes.
Kennt man die Wirkungsweise eines Geschosses nach dem Auftreffen auf das Wild, wird es auch jedem Waidgenossen leichter fallen die Kugel so zu plazieren, dass der gewünschte Erfolg eintritt.
Viele Faktoren die eine gezielte Kugel beeinträchtigen können wurden aufgezählt, und in einigen Filmsequenzen anschaulich aufgezeigt. Schwingungen des Laufes, Patronenlager, rotationsloser Geschossweg, Freiflug, Züge und Felder, Match oder normaler Lauf, all diese, die Präzision beeinflussenden Kleinigkeiten, tragen letztendlich dazu bei, dass nicht jeder Schuss gleich sein kann, aber doch in begrenztem Rahmen beeinflussbar ist.
Gegen Ende des Vortrages zeigte uns Herr Pauli, die aus seiner Sicht, richtigen Trefferlagen bei den einzelnen uns bekannten Wildarten auf. Anhand von Folien und Untersuchungsergebnissen lagen die tödlichen Zonen im Wildkörper teilweise einige Zentimeter außerhalb der uns beigebrachten, und auf Zielscheiben dargestellten Zeichnungen.
Ich fand den Vortrag von Dipl.Ing. Pauli sehr interessant und informativ, und hoffe auf weitere Referate mit gleicher Vortragsstärke.
Horst Fischer


Fakten gegen Vorurteile zur Jagd

Fakten gegen Vorurteile
Jägerinnen und Jäger sehen sich oft mit ungerechtfertigten Vorurteilen konfrontiert. Hier haben wir die häufigsten Behauptungen von Jagdgegnern aufgelistet – und was richtig ist.
Vorurteil 1
Die Mehrheit der Bevölkerung lehnt die Jagd ab
Richtig ist:
In einer Umfrage des unabhängigen IfA-Instituts 2011 hielten über 80 Prozent der Befragten die Jagd für notwendig, um Wildbestände zu regulieren 70 Prozent (plus 4 Prozentpunkte gegenüber 2008) finden die Aussage „Jäger investieren viel Zeit in den Naturschutz”. Die Aussage „Jäger gehen aus Lust am Töten auf die Jagd“ findet kaum Zustimmung: 87 Prozent der Deutschen waren anderer Meinung.
Vorurteil 2
Jäger sind Mörder
Richtig ist:
Mord ist ein gesetzlich definierter Straftatbestand, also ein eklatanter Verstoß gegen Gesetze. Er geschieht aus niederen Beweggründen und heimtückisch. Beides hat mit der Jagd nichts zu tun. Jäger hingegen haben für ihre Aufgaben einen klar definierten Rahmen, der im Bundesjagdgesetz und auch im Bundesnaturschutzgesetz festgehalten ist. Sie halten sich also an Gesetze und erfüllen behördliche Auflagen – etwa Seuchenprävention oder Abwehr von Wildschäden.
Vorurteil 3
Jagd ist überflüssig
Richtig ist:
Jagd ist notwendig, denn zu hohe Wildbestände verursachen wirtschaftliche Schäden in der Land- und Forstwirtschaft. Leben viele Tiere einer Art auf engstem Raum haben zudem Krankheitserreger (z.B. Tollwut, Schweinepest) leichtes Spiel und dezimieren den Bestand. Der Ruf nach dem Jäger wird oftmals laut, wenn Wildtiere menschliche Siedlungen als Lebensraum entdecken. Steinmarder, die Autos beschädigen, Waschbären, die Dachböden befallen oder Wildschweine, die den Sportplatz umwühlen.
Vorurteil 4
Das natürliche Gleichgewicht stellt sich von selbst ein
Richtig ist:
In Ökosystemen gibt es kein „natürliches“ statisches Gleichgewicht, sondern zyklische Abläufe – also ein Auf und Ab. Viren, Bakterien oder Parasiten können beispielsweise die Bestände von Säugetieren in regelmäßigen Abständen dezimieren. Die möglichen Folgen sind vom Menschen allerdings nicht immer gewollt, deshalb greift er ein. Beispiel Tollwut: Wegen der hohen Ansteckungsgefahr für den Menschen wurde das Virus durch Impfung beim heimischen Fuchs erfolgreich ausgerottet. In der Folge hat sich aber die Fuchspopulation seit den 1990er Jahren verdoppelt. Mit den bekannten negativen Folgen für viele Wiesenbrüter, die zu seiner Beute zählen.
Vorurteil 5
Jagd ist Tierquälerei
Richtig ist:
Jagdgeschosse sind so konstruiert, dass sie schnell und damit tierschutzgerecht töten. Die praktische Jagd wird reglementiert durch Vorgaben der Jagdgesetze. Diese unterliegen einer regelmäßigen Überarbeitung und Anpassung an neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Viele Vorschriften des Jagdrechts dienen ausschließlich dem Tierschutz, z.B. die zahlreichen verbotenen Jagdmethoden (§ 19 BJagdG) oder der Elterntierschutz (§ 22 Abs. 4 BJagdG).
Vorurteil 6
Jäger füttern, um die Wilddichte zu fördern
Richtig ist:
Art und Menge der Futtermittel sind vom Gesetzgeber vorgeschrieben, dadurch ist eine Fütterung zur Erhöhung der Wilddichte oder zur Heranzüchtung starker Trophäen ausgeschlossen und illegal.
Vorurteil 7
Der Jäger hegt nur Tierarten, die für ihn von Interesse sind
Richtig ist:
Jäger legen auf eigene Kosten Biotope an, von denen auch Insekten, Bodenbrüter, Lurche usw. profitieren,. Sie fördern gezielt geschonte Arten wie das seltene Auerhuhn, unterstützen die Wildforschung u. a. im Wildkatzenprojekt und verhüten Wildunfälle. Die meisten Jagdverbände sind als Naturschutzverband anerkannt.
Vorurteil 8
Bedrohte Arten werden bejagt
Richtig ist:
Seit Inkrafttreten des Bundesjagdgesetzes im Jahr 1952 ist in Deutschland keine Tierart, die dem Jagdrecht unterliegt, ausgestorben. Es werden nur so viele Tiere oder Bäume entnommen wie langfristig nachkommen. Seeadler, Fischotter oder Seehund, Auer- und Birkhühner, Luchs, Greifvögel und Großtrappen unterliegen dem Jagdrecht, sind aber ganzjährig geschützt und werden eben nicht bejagt. Aber da sie dem Jagdrecht unterliegen, gibt es eine gesetzliche Hegepflicht für Jäger.
Vorurteil 9
Füchse muss man nicht bejagen
Richtig ist:
Wenn räuberische Arten wie der Fuchs in unnatürlich hohen Beständen vorkommen, können sie – in Verbindung mit abnehmender Lebensraumqualität für die Beutetiere – am Boden brütende Vögel an den Rand des Aussterbens bringen. Bei hohen Populationsdichten erkranken Füchse außerdam an Räude. Auch Hunde können betroffen sein. Jeder, der einen Fuchs mit Räude gesehen hat und die damit verbundenen Schmerzen ahnt, kann nicht ernsthaft gegen die Bestandsregulierung sein. Dies steht auch dem Aspekt der des Tierschutzes entgegen.
Vorurteil 10
Hobbyjäger sollte man verbieten
Richtig ist:
Jäger sind neben Fischern die einzigen Naturschützer und Naturnutzer, die eine umfangreiche Ausbildung und eine staatliche Prüfung absolvieren müssen. Für das „Grüne Abitur“ lernen Jäger im Regelfall mindestens 120 Stunden verschiedene Fachbereiche wie Biologie von Tieren und Pflanzen, Fleischhygiene, Waffenrecht und -handhabung, Naturschutz-, Waffen- oder Lebensmittelrecht. Jäger müssen überdies ihre Zuverlässigkeit regelmäßig nachweisen; Unzuverlässigkeit in anderen Bereichen (Verkehrsdelikte, Straftaten) bedeutet auch Jagdscheinentzug.
Vorurteil 11
Jagd bringt Einnahmen
Richtig ist:
Rund 750 Mio. Euro geben die Jäger jährlich für die Jagd aus, davon allein 100 Mio. Euro für Natur- und Biotopschutzmaßnahmen. Rund 22.000 Tonnen Wildbret werden jährlich in Deutschland verzehrt. Bei erzielten Preisen von 4 – 5 Euro pro Kilo wären dies theoretisch Einnahmen von rund 100 Mio. Euro. Davon abzuziehen sind Eigenverzehr und die Einnahmen des Staates für das Wild, das in Regiejagden erlegt wird. Die Jagd ist also von Anfang an ein Zuschussgeschäft.
Vorurteil 12
Das Bundesjagdgesetz geht auf ein Nazi-Gesetz zurück
Richtig ist:
Das Bundesjagdgesetz wird international als vorbildlich angesehen und hat seine Wurzeln in einem preußischen Jagdgesetz. Dieses beruht auf Vorarbeiten des sozialdemokratischen preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun aus den 1920er Jahren.
Vorurteil 13
Jeder Grundeigentümer muss selbst entscheiden dürfen, ob seine Flächen bejagt werden
Richtig ist:
Eine flächendeckende Jagd ist für Allgemeinwohlinteressen wie Natur- und Artenschutz, für die Verhinderung von Wildschäden und für die Bekämpfung von Tierseuchen unerlässlich. Durch einzelne aus der Bejagung genommene Grundstücke würden Rückzugsräume geschaffen, die eine geordnete Regulierung des Wildbestands unmöglich machen können. Die Folge wären zunehmende Wildschäden auf den umliegenden Grundstücken; Abwehr und Kontrolle von Tierseuchen wären kaum mehr möglich.
Vorurteil 14
Jagd ist etwas Exklusives für reiche Männer
Richtig ist:
Ein Vorurteil, das mit einer aktuellen DJV-Umfrage aus dem Jahr 2011 widerlegt ist. Vom Elektrotechniker über den Bürokaufmann bis hin zum Arzt sitzen nahezu alle Berufsgruppen in den Vorbereitungskursen für die Jägerprüfung. Die größte Gruppe stellen Dienstleistungsberufe mit 25 Prozent dar, darunter Erzieher, Friseure, Krankenschwestern oder Lehrer. Schüler und Studenten (17 Prozent) sowie Techniker, Anlagen- und Maschinenbauer (16 Prozent) und Handwerker (13 Prozent) sind ebenfalls stark vertreten bei den Jagdscheinanwärtern. Aber auch Landwirte, Beamte, Wissenschaftler und Bürokräfte wollen Jäger werden. Jägerkurse sind im Preis ähnlich wie die Vorbereitungskurse auf den Führerschein: Rund 1.500 Euro haben die Umfrageteilnehmer im Schnitt bezahlt. In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Jagdscheininhaber um 9,5 Prozent auf 351.832 gestiegen. Gleichzeitig steigt der Anteil der Jägerinnen in Deutschland stetig an. Vor 20 Jahren waren nur ein Prozent der Jagdscheininhaber Frauen. Derzeit sind es schon zehn Prozent. In den vom DJV befragten Jägerkursen lag ihr Anteil bereits bei 20 Prozent.
Vorurteil 15
Ohne Jäger würde sich das Wild auf die offenen Felder wagen
Richtig ist:
Vor 20 Jahren wurde auch schon gejagt, aber die Jäger haben noch Rehe auf den Feldern gesehen. Das Rund-um-die-Uhr-Freizeitverhalten der Bevölkerung sowie das Nahrungs- und Deckungsangebot auf den Feldern haben sich geändert, nicht der Jagddruck.
Vorurteil 16
Bei Wildunfällen ist die Polizei vor dem Jäger vor Ort
Richtig ist:
Die Polizei sichert die Unfallstelle und informiert den Jäger. Dieser kümmert sich um die Nachsuche des angefahrenen Tieres um es vor Schmerzen zu befreien und die Unfallstelle zu räumen.
Vorurteil 17
Je mehr Jagd, desto höher die Reproduktionsrate
Richtig ist:
Die Tragfähigkeit eines Lebensraums wird vom dort herrschenden natürlichen Nahrungsangebot bestimmt – und das nimmt in den vergangenen Jahren infolge der Klimaänderung und anderer Faktoren immer mehr zu. Wenn der Bestand einer Wildart weder durch Wildtiere noch durch die Jagd reduziert wird, dann stellt sich ein Gleichgewicht in einer Höhe ein, die sowohl untragbare Schäden in der Land- und Forstwirtschaft als auch die Gefahr von Seuchen mit sich bringt. Ausdruck einer gesunden Population, die sich noch nicht ihrem Maximum nähert, sind hohe Zuwachsraten, oder umgekehrt: Sinkt der Zuwachs, ist der Bestand zu groß.
 
Quelle: Natürlich Jagd
 

Die Jäger im Land haben ein Zeichen gesetzt!

Hoffentlich für immer vorbei ist die Zeit der fortwährenden Rechtfertigung und sich Verbiegens hin bis zur Selbstverleugnung bei den saarländischen Jägern.
Nach langem Leidensdruck war der Zeitpunkt gekommen Flagge zu zeigen und mit einer beeindruckenden Demonstration den Verantwortlichen im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz sowie den Parteipolitikern der Fraktionen und den MDL die grüne Karte zu zeigen.
Wer hätte im Vorfeld so viel Solidarität unter den Waidmännern und Frauen mit der VJS erwartet. In der Vergangenheit war man immer auf Ausgleich im Umgang mit dem Dienstherrn bemüht. Gewiss musste der Vorstand zuerst einmal erkennen, dass die vorhandene Beratungskompetenz der VJS, entgegen den Lippenbekenntnissen des Ministeriums der VJS gegenüber, nicht wirklich erwünscht war. Die Enttäuschung darüber war im Vorstand verständlicherweise sehr groß. Man hat sich zu Recht hintergangen gefühlt. Aber anstatt zu resignieren hat der Vorstand richtig entschieden sich zu wehren und die Mitglieder zur Demonstration aufzurufen.
Gerade noch rechtzeitig haben die mit der Gesetzgebung Beauftragten den Braten gerochen und im Anhörungsverfahren die Bereitschaft signalisiert und auch den Demonstranten gegenüber zum Ausdruck gebracht die Summe der Vorschläge zu dem neuen Jagdgesetz, ernsthaft auf Verwertbarkeit hin zu prüfen. Dieses wurde glaubhaft vorgetragen und positiv von den beteiligten Vertretern der Interessengruppen und den demonstrierenden Jägern aufgenommen.
Einem Politiker jedoch wurde vor dem Landtag durch die demonstrierenden Jäger besonders deutlich der Marsch geblasen und zum Ausdruck gebracht, dass man kein Vertrauen mehr in die Person hat. Es reicht halt nicht nur  den Einladungen zu folgen an denen man gut mit Essen und Trinken versorgt wird und so zu tun als wäre man ernsthaft interessiert. Angebracht ist auch, dass man den Einladungen folgt die dazu geeignet sind Sachwissen durch eigene Wahrnehmung zu vermitteln was dann dazu führen könnte bisher vertretene Standpunkte nicht mehr wider besseren Wissen zu vertreten.
Ich hoffe, dass diese gezeigte Solidarität der Jäger nicht mehr verloren geht und wenn nötig noch mehr Jäger im Land sich zur Teilnahme an einer Demonstration entscheiden um sich Gehör und Respekt zu verschaffen.
Waidmannsheil
Gerhard Dreher
Vorstand der Jagdaufseher im Saarland

Bericht zum Vortrag Waffenrecht

Herr KHK Merz von der Saarländischen Polizei, Dezernat Waffen und Sprengstoff, hielt im Jägerheim für unsere Jagdaufseher am 13.11.2013 um 19:00 Uhr einen Vortrag zum Thema Waffenrecht. Mit seiner Einführung in das allgemeine Waffenrecht folgten die Neuerungen im Saarländischen Waffenrecht ab 01.11.2013. Anschaulich über mitgebrachte Exponate zeigte er uns Waffen, Lichtquellen und Laserpointer, also das Spektrum, was erlaubte und unerlaubte Techniken darstellt. Sehr interessant waren auch die Schilderungen aus der Praxis eines erfahrenen Kriminalhauptkommissars, der im privaten Leben auch Jägdpächter ist, und jahrelang als Jagdaufseher Erfahrungen sammeln konnte.
Alles in allem ein gelungener, lebendiger Vortrag, schade für alle die den Vortrag verpasst haben.
RK

Schwarzwildhegerichtlinien

Liebe Mitglieder und Jagdaufseher,
der Bericht "Schwarzwildreduktion - Möglichkeiten und Unmöglichkeiten" von unserem Landesjägermeister Herr Dr. Daniel Hoffmann ist neu eingestellt. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die Schwarzwildhegerichtlinien hinweisen, die auf unserer Homepage unter "Beiträge und Informationen" unter der Kategorie Wildarten nachzulesen sind.
Gerne hätten wir eure Meinung oder vertretenen Standpunkten zu diesen beiden Berichten in Form eines Kommentars per E-Mail. Falls ihr einer Veröffentlichung eures Kommentars auf unserer Homepage zustimmt bzw. diese gewünscht ist, sollte euer Kommentar einen diesbezüglichen Hinweis enthalten.
 
RK
 

Bericht von Dr. Daniel Hoffmann

Schwarzwildreduktion - Möglichkeiten und Unmöglichkeiten

Dass Schwarzwild wie keine andere größere Säugetierart in den letzten Jahrzehnten einen erheblichen Zuwachs bei weiträumiger Verbreitung realisieren konnte, ist nicht mehr nur aus wissenschaftlichen Fachpublikationen und der Jagdliteratur bekannt, sondern ist verstärkt auch der Tagespresse zu entnehmen.

Universalrezepte zur Reduktion des Schwarzwildes oder zur „Bekämpfung" der Art gibt es nicht, denn bereits Sozialsystem und Reproduktionsbiologie weisen in unterschiedlichen Landschaften und verschiedenen Jahren eine beachtliche Variationsmöglichkeit auf, so dass insbesondere Jäger, die die Situation „in den Griff" bekommen sollen, wissen müssen und umsetzen lernen, welche Maßnahmen in Frage kommen und welche in Frage gestellt werden können.

Grundsätzlich rekrutiert sich das Reproduktionspotenzial des Schwarzwildes aus hoher Frischlingszahl bei adulten Individuen und der Tatsache, dass bei guter Nahrungsverfügbarkeit bereits Frischlinge aufnahmefähig sind und erfolgreich Nachwuchs aufziehen können. Nahrungsverfügbarkeit und deren Erreichbarkeit sowie die Überlebensrate der Frischlinge bestimmen die Populationsentwicklung und ebenso das Gesamtareal des Schwarzwildes. Sein Vorkommen, das sich über große Teile Eurasiens erstreckt, lässt bereits mehr als vermuten, dass die Art evolutiv erfolgreiche Anpassungsmechanismen entwickelt hat. Begrenzt wird das natürliche Vorkommen und die Dichte durch winterliche Kälteperioden, andererseits durch Trockenheit, was beides an die Nahrungsverfügbarkeit und Nahrungsproduktion der Landschaften gekoppelt ist.

Verluste beispielsweise durch lange Frostperioden oder durch große Prädatoren, die im Gesamtareal nicht nur Wölfe und Bären, in geringerem Umfang auch Luchse sondern ebenso Tiger, Indische Löwen und natürlich der Mensch sind, kompensiert Schwarzwild durch eine hohe Nachkommenzahl. Sowohl Prädation als auch Kälte betrifft überwiegend die Frischlinge, während vitale, adulte Individuen Notzeiten überstehen können und aufgrund der Wehrhaftigkeit ein oft zu großes Risiko für den Beutegreifer darstellen.

Sind Frischlingsverluste hoch, steigt die Bedeutung der Entnahme von Reproduktionsträgern, also den Bachen, um eine Bestandsreduktion herbeizuführen. Bei hoher Überlebensrate der Frischlinge, was nur unter günstigen Umweltbedingungen erreicht wird, mindert sich die Bedeutung erhöhter Bachensterblichkeit insbesondere dadurch, dass Frischlingsbachen bereits ab dem 5. Lebensmonat (Aufbruchgewicht ab 22 kg!) erfolgreich Nachwuchs produzieren und das Gros der Population unter Gunstbedingungen darstellen.

Von dieser Situation ist aufgrund von verringerten Frosttagen sowie erhöhter Frequenz von Teil- und Vollmastjahren (insbesondere Buche und Eiche) derzeit in Mitteleuropa auszugehen. Ziel einer auf Reduktion ausgelegten Bejagung muss also eine hochintensive Bejagung der Frischlinge sein, wobei daneben auch Bachen nicht geschont werden dürfen, sofern sie nichtführend sind und nicht die Leitbachenfunktion innehaben. Der Leitbachenabschuss führt in der Regel zu einer Zersplitterung der Rotte, wobei eine Angliederung an andere Rotten nach mehreren Wochen erfolgen kann (Müller 2009). Während dieser „führungslosen" Periode ist die Rate des Beschlags von Frischlingen wahrscheinlich erhöht, so dass dies die Progressivität ansteigen lässt. Während die hormonelle Steuerung bzw. Unterdrückung der Rausche bei Frischlingen nicht nachgewiesen ist, kommt der Leitbache in der Rotte die Funktion der Nichtduldung von Keilern und Überläuferkeilern zu. Dadurch verhindert sie mechanisch, also durch Abschlagen, den Beschlag der jungen weiblichen Stücke. In der Gesamtbetrachtung hat dieser Effekt wahrscheinlich nur einen geringen Einfluss auf die Populationsdichte, allenfalls wird die Geschwindigkeit der Vermehrung durch Anwesenheit der Leitbache verringert. Dennoch ist festzustellen, dass bei derzeitigem Populationsstatus die Erlegung alter Bachen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Selbst wenn unter der Annahme, dass nur 30 % aller Frischlinge und 40 % der Überläuferbachen überleben und alle (!) älteren Bachen erlegt werden, steigt die Population unter Idealbedingungen weiter an.

Berechnet werden solche Populationsprognosen nach so genannten Leslie-Matrix-Modellen (vgl. auch Bieber & Ruf 2005), die auch die Ernährungssituation mitberücksichtigen können. Idealbedingungen sind mitteleuropäische Laubwälder mit hohem Buchen und Eichenanteil bei benachbarter Lage zu Hochleistungsackerflächen. Geht man von 1000 ha Waldfläche aus, die mit 200 ha fruktifizierenden Buchen und Eichen bestanden sind, ist selbst bei geringerer Mastleistung mit 2000 kg (bis 11.000 kg bei Eiche sind möglich) Frucht je Hektar zu rechnen. Für die Modellrechnung bei 1000 ha Wald ist bei 200 ha fruchttragenden Bäumen mit 400 Tonnen Mast zu rechnen. 14 Kirrungen auf 1000 ha Waldfläche (ca. 75 ha / Kirrung und 3 kg / Tag) bedeuten dagegen ca. 15 Tonnen Mais bei ganzjähriger Beschickung aller Kirrungen. Das Angebot an Feldfrüchten stellt, wenn auch zeitlich beschränkt, eine ähnlich „unerschöpfliche" Nahrungsgrundlage wie die Mast der Waldbäume dar. Ein moderner Weizenschlag produziert selbst bei geringen Bodenpunkten selten weniger als 6.000 kg je Hektar.

Die ordnungsgemäß beschickte Kirrung dürfte in Anbetracht der Nahrungsressourcen unserer Landschaft kaum der Motor für stärkeres oder schnelleres Wachstum sein, zumal sich hier laut Streckenangaben bis zu 40 % der jagdlichen Erfolge erzielen lassen. Allerdings dürfen Kirrungen keinesfalls zu Fütterungen und Ablageplätzen von menschlichen Nahrungsresten missbraucht werden und ebenso sollte die Kirrmenge bei Getreide deutlich unter 3 kg je Tag liegen. Die Kirrjagd muss als ein wesentliches Element der Schwarzwildreduktion angesehen werden. Wenn das Ziel Reduktion erreicht werden will, muss bei jeder Möglichkeit ein Frischling unabhängig seiner Gewichtsklasse erlegt werden. Gleiches gilt für Überläuferbachen und ältere „Beibachen", sofern sie nicht führend sind. Angeblich „nicht verwertbare" Frischlinge sind eine ungenügende Ausrede für eine Verschonung unter den heutigen Bedingungen und Zielen der Schwarzwildjagd, zumal auch Hasen bei gleicher Gewichtsklasse einen vorzüglichen und beliebten Braten abgeben. Angesichts der im Saarland niedrigen Kosten für eine Trichinenprobe sollte sich jeder Jäger einmal vor Augen führen, wie sich der allgemeine finanzielle Einsatz für die Jagd darstellt. Für einen verhinderten Wildschaden im Grünland sind selbst 100 Trichinenproben eine zu vernachlässigende „Belastung". Einen zusätzlichen Anreiz über Frischlingsprämien (< 10 kg) durch das Land zu schaffen, wäre dennoch der Problemlösung wahrscheinlich nicht abträglich.

Effektive Schwarzwildjagd lässt sich jedoch nicht auf die Kirrjagd beschränken. Während die Zeitkapazitäten für die Ansitzjagd in vielen Revieren annähernd ausgeschöpft sind, sind Bewegungsjagden als winterliche (revierübergreifende) Drückjagd oder die „Erntejagden" am Mais sicher noch zu optimieren. Hier werden bereits bei der Organisation an den Jagdleiter hohe Anforderungen in puncto Sicherheit wie Effizienz gestellt und grundsätzlich werden eingearbeitete Sauenmeuten und in der Schießfertigkeit trainierte Jäger benötigt. Beschränkungen in der Gewichtsklasse des zu erlegenden Schwarzwildes müssen im Einzelfall evtl. überdacht werden, denn besondere Bedingungen erfordern besondere Maßnahmen.

Eine Reduktion des Schwarzwildes kann nur in der Kombination der Jagdarten gelingen. Laut Modellrechnungen können wir bei der heutigen Schwarzwildpopulation davon ausgehen, dass weniger als 20 % eines Frischlingsjahrgangs überleben dürfen, was angesichts der geringen natürlichen Sterblichkeit unter den gegebenen Lebensbedingungen eine enorme jagdliche Leistung abverlangt. Nur 30 % der Überläuferbachen sollten im Bestand verbleiben, wenn 50 % der älteren Bachen überleben. Leider ist es aufgrund der fehlenden Information zu Bestandsgrößen nicht möglich, diese Prozentwerte in konkrete Zahlen zu fassen. Anhaltspunkte könnte eine genetische Differenzierung der erlegten Sauen (über Trichinenprobe wäre eine Probenbeschaffung unproblematisch) im Saarland liefern. Über mathematische Modelle wäre somit eine Bestandsschätzung aufgrund des genetischen Musters wahrscheinlich möglich, allerdings ist nicht zu erwarten, dass im Saarland dafür Gelder aufgebracht werden.

Ergänzend zu gebräuchlichen Jagdmethoden ist ernsthaft über den Einsatz von Saufängen nachzudenken. Professionell eingesetzt ist dies die ökosystemverträglichste Methode zur Dezimierung der Bestände. Wenn Schäden auf bejagbaren Flächen und in befriedeten Bezirken zunehmen, Jagden zu Spottpreisen verpachtet werden und die Schweinepest vor der Tür steht, ist keine Zeit mehr, über jagdliche Ethik oder Lebenseinstellungen zu diesem Thema zu diskutieren.

Schließlich kursieren dramatisch anthropozentrische, unreflektierte Ideen, um der Lage Herr zu werden. Über den Einsatz von Gift wurde sicher nicht nur in der lothringischen Bauernschaft nachgedacht, selbstverständlich ohne die Folgen für andere Wildtiere zu bedenken. Noch relevanter ist die Diskussion um den Einsatz der Pille fürs Schwarzwild. Hier ist die Wirkung subtiler als bei Gift, aber für das Ökosystem sicher weitreichender. Das Verbringen von Hormonködern in die Landschaft bleibt eine begrenzt selektive Methode, bliebe jedoch die einzig realisierbare. Welche Tiere davon Teile aufnehmen, ist nicht kalkulierbar und die Wirkung der Hormone kann auch bei anderen Arten nicht ausgeschlossen werden, was wiederum auf deren Populationsbiologie Wirkung zeigen wird. Hormonbelastete Waldtümpel mit seltenen und dann fortpflanzungsunfähigen Amphibien können ebenso Folge sein wie unbefruchtete Vogeleier. Zudem stellt sich die Frage, wie sich hormonbelastetes Wildbret vermarkten lässt oder ob Schwarzwild künftig als Sondermüll verbrannt werden muss. Da wir nicht einmal die Zahl des Schwarzwildes in unserer Landschaft kennen, bleibt die Frage, wie häufig und wie viel Hormonköder ausgebracht werden sollen, ohnehin unbeantwortet.

Um solch katastrophale Diskussionen und gegebenenfalls Handlungen zu verhindern, müssen alle Jäger an einem Strang ziehen und sämtliche Möglichkeiten der Bejagung ausschöpfen, was für manche ein Umdenken und für alle eine große Herausforderung bedeutet. 


Dr. Daniel Hoffmann

Kommentar von Heinz Mang

herzlichen Dank für die Einstellung des Berichtes der VJS. Wie immer bei Daniel Hoffmann, ist dieser Beitrag gut abgerundet. Mein Beitrag kann daher nur lauten, die Schießkünste unserer Jäger intensiv zu verbessern. Es darf nicht dazu kommen, dass, wie in Frankreich, eine Trefferquote von oftmals 1:10 bei Gesellschaftsjagden zu beklagen ist. Wir sollten hier auch Kontakt zu unseren Freunden in Frankreich (Gros-Rederching)suchen, um auch mit ihnen gemeinsam die Schießfertigkeit zu optimieren und deren Erfahrungswerte zu nutzen. Als französischer Jäger kann ich gern den Kontakt zur A.C.A.S. herstellen. Allerdings ist zu bedenken, dass die Mitnahme der Waffe einen Europäischen Feuerwaffenpass bedingt.
 
Gruß Heinz